
Gestern war es also so weit. Das GOYA eröffnetet im Metropol-Theater am Nollendorfplatz und wir waren dabei.
Es wurde eine Menge im Vorfeld berichtet. Gerade in Berlin war in allen Zeitungen über GOYA zu lesen.
Ich will euch jetzt mal kurz meinen Eindruck schildern.
Der Eingang war recht pompös mit rotem Teppich und netten Türsteherin die zum Dauerlächeln angehalten waren. Unsere Limousine hat es leider nicht geschafft uns wie vereinbart abzuholen. Stattdessen stand sie vor dem Eingang und kam wohl nicht mehr weiter. Aber gut, es war kalt aber von der Bar am Lützowplatz nicht all zu weit, so das wir den Weg zu Fuß genommen haben.
Den Horror erlebte man dann bereits an der Garderobe. 1500 geladene Gäste versuchen ihre Mäntel und Jacken an der Gaderobe ab zu geben. Leider vergebens, es war nichts zu machen. Also haben unsere Mäntel geschnappt und sind so hoch in den Festsaal.
Unschön fand ich die Mitarbeiter die mit einem Headset durch die Gegend ging. Es gibt auch Headset die nicht wie bei Raumschiff Enterprise aussehen und nicht gleich zu erkennen sind. Aber manche Leute brachen das vielleicht.
Es war super voll. Ich habe mir im ersten Moment gedacht: „Mensch, so klein ist der Festsaal?“
Leider ist gar nichts mehr zu sehen vom alten Stuck den ich eigentlich erwartet hatte. Stattdessen gab es viel Weiß und Lustige Raumfahrerkluft für die Bedienungen und Hostessen.
Das erklimmen der erste Treppe ist teilweise gefährlich. Der Boden ist nämlich sehr eigenartig und die Treppen sind irgendwie nicht so wie man sie erwartet. Ich musste immer ganz genau hinsehen wo ich hin trete. Einmal währe ich sogar böse abgestürzt wenn Lisa mich nicht gehalten hätte. Diese Stolper- Stellen gibt es übrigens zu Haufe. Gerade im unteren Bereich, wo die Leute tanzen sollen, ist eine sehr gemeine Stufe die zwar beleuchtet ist aber nur Dem Achtung signalisiert der von der Tanzfläche kommt und die Stufe hoch gehen muss.
Im oberen Bereich zieht ein kaltes Lüftchen, jedes Mal wenn einer der Bediensteten eine der großen Türen öffnet. Das ist recht unangenehm wenn man nur luftig bekleidet ist.
Wahnsinnig großartig wurde Auftritt des Stargastes angekündigt. Ich weiß leider nicht mehr seinen Namen. Der gute Mann machte einen sehr netten Eindruck. Ein etwas Untersetzer Stammenshäuptling in Weißem Gewand.
Anscheint hatten die GOYA Leute den SoundCheck eingespart. Also musste der gute Stammeshäuptling seinen SoundCheck direkt auf der Bühne durchführen.
FAZIT: Ich werde das GOYA sicherlich noch einmal besuchen. Gerade das Abendmahl klingt recht interessant. Vor allem weil es gestern nur Mini-Häppchen gab.
Die Musik war wirklich gut, auch wenn „Weltmusik“ ein etwas sehr hoch gegriffener Begriff dafür ist.
Also geht ruhig mal dort hin und schaut euch es an. Der Eintritt beträgt 10 Euro.