Musik, Videokunst und dann auch noch mit Bezug zu meinem Berlin

6. Februar 2009

Da kommt Musik aus dem Schuh

4. Februar 2009

Ein neues Zeitalter der Fashion-Schuhe erreicht nun auch das europäische Festland. Nach blinkenden, mit riesigen Luftpolstern ausgestatteten, Rollenden oder gar mit kleinen Mini-Computern versehenden Sportschuhen, bekommt man nun etwas auf die Ohren.

Ein 10 Watt Subwoofer auf Knöchelhöhe versorgt den Träger dieses Schuhs mit ausreichend Bums. Die Leistung der vorderen Mitteltöner ist leider genauso unbekannt wie die Konnektivität mit einem iPod. In diversen Foren ist die Rede davon das es im zweiten Quartal eine Bluetooth-Anbindung mittels eines für den iPod entwickelten Bluetooth-Dock-Connector geben wird.

Wenn man sich mit Schuhen und Technik beschäftigt findet man noch ganz andere skurrile Dinge. Da wäre zum Beispiel der WLAN-Schuh von meinem Haus- und Hoflieferanten. Ein Schuh der mit Hilfe von drei LED-Leuchten einem den Weg zum nächsten WLAN-Hotspot zeigt.

Stichtag: Anhebung der Zoll-Freigrenze

2. Februar 2009

Heute ist ein wichtiger Stichtag. Der Auslandseinkauf im Internet wird deutlich günstiger. Grund dafür ist die Anhebung der Zoll-Freigrenze die dank einer neuen EG-Verordnung von bisher 22 Euro auf 150 Euro angepasst werden muss.

Dabei sind mögliche Fracht- und Versandgebühren nicht mit einzurechnen. Der eigentliche Warenwert ist ausschlaggebend. Ausgenommen sind weiterhin einige hochsteuerbare Waren wie z.B.:

  • Alkohol, alkoholische Getränke
  • Tabak und Tabakwaren
  • Parfüms und Eau de Toilette

Update: Die Einfuhrumsatzssteuer hat man aber wohl weiterhin zu zahlen. Das betrifft auch die Frachtosten, Anteilig in Prozenten wie die Fracht auf europäischen Gebiet unterwegs ist.

Wie der Zufall es so will, ist momentan ein Päckchen mit einem Wahrenwert unter den 150 Euro auf dem Weg zu mir. Mal schauen, was ich extra zahlen darf.

Update 02.Februar 2009: Ich bin noch die Auflösung schuldig. DHL kannte kurz nach dem Stichtag die neue Reglung noch nicht! Das ist in dem Fall unschön, denn man muss explizit die Ware mit dem Hinweis auf die 150 Euro Grenze beim Zoll anmelden. Tut man das nicht, behandelt der Zoll die Lieferung wie bisher und schlägt seinen Zoll drauf.

Nachdem ich die DHL auf das Versäumnis hinwies, habe ich nach sechs Wochen auch eine Rückmeldung erhalten. Ganz wichtig ist die Rechnung nicht gleich zu bezahlen. Bis DHL den zuviel bezahlten Betrag rückbucht, kann es lange dauern.

Die ursprünglichen Gebühren für Zoll durfte ich von der Rechnungssumme abziehen.

Berliner S-Bahn darf für Verspätung blechen

27. Januar 2009

Da kommt Freude auf und um das Herz wird es warm. Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer droht der S-Bahn mit der Rückforderung von gezahlten Zuwendungen des Landes Berlin.

Es geht um die gravierenden Verspätungen und Ausfälle in den letzten Winterwochen seite Jahreswechsel. Vor lauter Ohnmacht konnte ich in meinem Blog darüber gar nichts schreiben ;-)

Wie die TAZ gut erkannte, Frau Junge-Reyer kann es im Gegensatz zu den frierenden und zu spät kommenden Fahrgästen der S-Bahn richtig heimzahlen. Sie fordert nun 5 Millionen Euro von der S-Bahn zurück. Dabei kann sie mit schier unglaublichen Zahlen aufwarten:

Seit dem 6.Januar, dem Ende der Winterferien in Berlin, fielen 2.500 Zugfahrten aus. Fast doppelt soviele Züge erreichten Ihr Ziel nur mit erheblicher Verspätung. Es soll sogar einen Tag gegeben haben, an dem nur ein Viertel aller Züge pünktlich ankam. In vergleichbaren Region wurde der Öffentliche Nahverkehr ohne größere Einschränkungen betrieben.

Einlegesohlen, ich will einfach nur ein paar simple neue Einlegesohlen

26. Januar 2009

Meine Füße tun mir weh! Das ist ersteinmal eine Feststellung. Ich habe weiterhin festgestellt das mir das Tragen alter Einlegesolen unglaublich hilft. Ist also wohl nur eine Fußfehlstellung, welche die Schmerzen verursacht — oder es kommt durch die nicht immer förderliche Beanspruchung beim Sport.

Problem erkannt, Problem gebannt?! Nein so einfach soll es nicht sein! Denn ich habe nur noch eine von meinen etwa 10 Jahre alten Einlegesohlen. Jedem sollte an dieser Stelle klar sein: Das ist nicht gut, nur auf einer  Seite Einlagen zu tragen; auch wenn es die Einlage für die schmerzende Seite ist. Das führt über kurz oder lang zu einer Schieflage. Abgesehen von gewissen Verschleiß- und Abnutzungserscheinung am Material.

Es müssen neue Einlegesohlen her! Einlegesohlen bekommt man beim freundlichen Orthopäden. Genauer gesagt bekommt man von dem in der Regel das Rezept, um sich im Sanitätshaus (nach Zuzahlung) eine dieser tollen Einlegesohlen anfertigen zu lassen.

Also Problem erkannt, Problem … halt, halt, halt! Einen Termin beim Arzt bekommen ist der erste Schritt! Ich meine keinen Termin um  11 Uhr oder 16:30 Uhr. Ich meine einen Termin für den ich mir nicht einen ganzen Arbeitstag freinehmen muss! Ärzte arbeiten ja am Wochenende nicht.

Also heißt es jetzt drei Wochen(!) warten, um 9:30 Uhr beim Arzt erscheinen, die 10EUR für die Praxisgebühr bitte nicht vergessen und ausreichend Zeit einplanen. Denn ein Termin um 9:30Uhr heißt in Deutschland nicht, dass man auch punkt 9:30Uhr drankommt. Es gibt eben auch beim Fußdoktor diverse Not- und Sonderfälle, die unbedingt noch reinrutschen müssen. Verdammtes Gesundheitswesen!

Wann fangt ihr wieder an mit  eurem Grips zu denken.  Her mit den Poliklinken! Oder kapitaldeutsch wahrscheinlich health care centre. Klingt internationaler — also professioneller, weil in einer anderen Sprache. Wie kann es den sein, dass einem berufstätigen Patienten ein Termin nach 9 Uhr oder vor 17 Uhr angeboten wird? Ärzte die Ihre Sprechstunde um 16 Uhr schließen sollen sich nicht wundern wenn es nicht für den Porsche reicht und man mit dem 5er BMW nach Hause fahren muss. Zwischen 10 und 16 Uhr können nur Rentner, Arbeitssuchende und Hausfrauen/Hausmänner. Bekanntlich die Risikogruppe die Ihre quartalsweise Praxisgebühr voll ausnutzt.

Ein Berufstätiger geht nur zum Arzt wenn er es wirklich muss. So ist es beim Großteil der Angestellten. Muss ich wirklich Privatpatient werden der in Bar bezahlt, damit ich sowas simples wie Einlagen verschrieben bekomme?

Man müsste mal ausrechnen was mein Hüftschaden durch das einseitige Tragen der Einlegesohlen in vielleicht 40 Jahren kostet. Eine  fünfstellige Summe ist es mit Sicherheit. Ach, was schreib ich fünfstellig!? Da kommt ja noch die Inflation und der Soli-Zuschlag zum Abbau der Staatsverschuldung hinzu!

Flashgame: Schuhe werfen – jetzt auch auf deutsche Politiker

18. Dezember 2008

Dienstag: ein guter Tag zum Sterben

18. Dezember 2008

Was etwas zynisch klingt ist gar nicht so weit hergeholt. Dienstagmittag schaltet zu Übungszwecken die Berliner Feuerfehr-Leitstelle auf die „Rückfall-Ebene” und versucht sich in der Pflege von historischen Abläufen. Da werden dann Handzettel gereicht  mit denen die etwa 50 Angehörigen der Leitstelle die Aufträge einer Großstadt koordinieren.

Es kann nicht garantiert werden, dass bei dem hohen Einsatzaufkommen einer Großstadt nicht der eine oder andere Zettel verloren geht.

Herrlich finde ich den Vergleich

Der Tower des Flughafen Tegels werde auch nicht ausgeschaltet, um zu sehen, ob die Flugzeuge trotzdem sicher landen

Gefunden: Morgenpost.de

Fußball-Derby: Verhältnismäßigkeit bei der Berliner Polizei

12. Dezember 2008

Die Berliner Polizei hat anscheint Probleme mit der verhältnismäßigen Anwendung von Gewalt. Ein Video was im Internet aufgetaucht ist zeigt ganz klar einen Berliner Polizisten wie er ohne körperlichen Angriff einen Fußballfan mit der Faust ins Gesicht schlägt.

Abgespielt hat sich der Vorfall beim Fußball-Derby Tennis Borussia vs. BFC Dynamo Berlin. Ich persönlich konnte mich vom massive Polizeiaufgebot überzeugen als mich mein Weg am Sonntag zum am S-Bahnhof Westkreuz vorbei brachte.

Dort standen blau gekleidete Polizisten der Hundertschaft in ihrer für viele sicherlich angsteinflößenden Schutzkleidung. Eine Bedrohung war weit und breit nicht zu sehen und ich stelle mir bereits am Bahnhof wartend auf die S-Bahn die Frage: „Wer bezahlt diesen ganzen Einsatz”.

Laut der Berliner-Morgenpost waren immerhin 600 Polizisten vor Ort die kurz vor dem Abpfiff des Spiels den Fanblock mit etwa 1.300 BFC Anhängern räumt.

Am Ende darf wieder der Steuerzahler für diesen großangelegten Berufsausflug der Berliner Polizei aufkommen. Wenn Fußball-Clubs ausschließlich aus gewaltbereiten Anhängern besteht oder eine Gefahr von einer angesetzten Partie ausgeht, dann muss diese halt unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Dem Artikel kann man entnehmen das der BSC anscheint bemüht ist und gar sein eigenes Security-Team bzw. Sicherheitsdienst mit zum Auswärtsspiel bringt.  Das sollte Schule machen!

Autobauerkrise erwischt auch mich

3. Dezember 2008

Da liest man von „Düstere Prognose” , „34 Milliarden Euro für GM, Ford und Chrysler“, “Absatzkrise torpediert Opel-Rettung” und schüttelt nur noch den Kopf.

In meinem Fall aber nicht weil ich großartiges Mitleid habe mit der Industrie die es ja wissendlich in Kauf genommen hat und gegen den Trend versuchte Autos zu verkaufen. Das gelingt Ihnen nun nicht mehr. Die Autos werden aber auf den Straßen nicht fühlbar weniger. Was in den letzten Jahren auffällt ist aber das viele Autos immer kleiner, sparsamer und ein wenig grüner werden.

Der deutsche Autofahrer ist nämlich clever, der stellt sich ein auf die aktuelle Situation und da heißt es vielleicht auch dem etwas unbekannteren Japan vertrauen wenn der einen für einige Liter Benzin weniger, täglich zu Arbeit bringt.

Vor ein paar Woche wollte ich dem deutschen Traditions-Unternehmen Opel, was heute ja gar nicht mehr so deutsch ist wie so mancher eigentlich glaubt, mein  schwer verdientes Geld für ein praktisches Auto zur Verfügung stellen. Ich habe keine großen Ansprüche bis auf die Geräumigkeit des Wagens und freute mich bereits auf den Mini-Van Meriva.

Die Freude sollte nicht lange anhalten. Nach etwa zwei Woche kam der Anruf das, dass bestellte Auto im Moment nicht lieferbar sei und die versprochenen 10 Wochen Lieferzeit nicht eingehalten werden können. In Stuttgart, ja da hätte ich Anfang des nächsten Jahres einen bekommen können. Der wäre wohl gerade wieder frei geworden. Hoffentlich nicht auch ein Opfer der herbeigerufenen Finanzkrise.

Nun hoffe ich das die Franzosen von der Finanzkrise nicht so arg gebeutelt werden das sie vor lauter Schreck die Arbeit gleich niederlegen und bestellte Autos nicht mehr ausgeliefert werden können.
Also Renault, ich rechne fest damit das Ihr die ungewissen Lieferzeit von Opel und 20 Wochen für einen Ford Focus toppt und ich vor dem Frühling mein Auto vor der Tür zu stehen habe.

Job-Interview

2. Dezember 2008

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