Managment I – Krisenabwehr nach Mehdorn/Gruber/Homburg

13. Juli 2010

Heute beschäftigen wir uns mit der Krisenabwehr. Als Beispiel soll uns hier das halb-privatisierte Unternehmen die Deutsche Bahn dienen.

Krisenabwehr nach Mehdorn/Gruber/Homburg

  1. Egal was passiert ist, es handelt sich immer um einen Einzelfall. Weitere Vorfälle sind schlicht nicht bekannt.
  2. Man schickt seinen Vorstand los, sich bei einer möglichst kleinen Gruppe von Geschädigten zu entschuldigen. Dies diktiert man fleißig in die Schreibblöcke der Journalisten.
  3. Ein weiteres Vorstandsmitglied verspricht Entschädigungen. In welcher Form, Höhe und in welchem Zeitraum dies erfolgen wird, wird nicht bekannt gegeben.
  4. Man schaltet ein Krisentelefon mit einer 0800 5 Nummer (unberechenbare Kosten wenn man wirklich mal aus dem Mobilfunknetz anruft) und weist auf seine schlecht strukturierte Webseite hin, auf der man aktuelle Informationen und Hinweise gibt. Das schafft keine Abhilfe, es soll aber Leute geben die sich sagen: „Mensch, die Bahn hat ein hervorragendes Krisenmanagement“.
  5. Man verspricht eine schonungslose Aufklärung der Zustände. Oder im Klartext: Man tauscht die Geschäftsführung der verursachenden Sparte des Unternehmens aus.
  6. Man jammert und versucht die Schuld an seine Tochterunternehmen und Zulieferer abzuwälzen. Welche eigentlich zum Konzern gehören, für die Bücher aber zu eigenen GmbHs gewandelt wurden.

Beachte: Man sollte ausreichend Sparten und Tochterunternehmen vorhalten.

Morgen erfahren wir warum man ausreichend ehemalige Gewerkschaftsfunktionäre und Politiker in Aufsichtsräten und Vorstandsetagen zwischenparken sollte.

Sicherheitsproblem beim iPad

1. Juni 2010

Das iPad erfreut eine menge Menschen auch bei uns in Deutschland. Ich selber erfreue mich jetzt auch schon seit Donnerstag an diesem Stück unsinnigen Hardware welche unglaublich viel Spaß macht.

Das iPad kann man, wie auch das iPhone und den iPod Touch sichern mit einem Pin. Vor der Benutzung muss ein vierstelliger Code eingeben werden. Nach Wunsch löscht das iPad und natürlich der iPod Touch und das iPhone die Daten auf dem Device nach einer bestimmten Anzahl an Falscheingaben.

Wo liegt nun das Sicherheitsproblem? Der schmierige Bildschirm ist allen Übels. Die Fettfinger verbreiten sich in wenigen Augenblicken auf dem Bildschirm. Dank der starken Helligkeit des iPads kein Problem bei der Benutzung.

Das Feld für die Eingabe des PINs ist immer an der selben Stelle. Man kann sehr gut gegen das Licht erkennen wo für die Eingabe des PIN auf den Bildschirm gedrückt wurde. Vorausgesetzt natürlich der vorherige Reinigung des Bildschirms. Ein Sicherheitsproblem mit Augenzwinkern ;-)

Google plagt sich bei Android mit Problemen wie Microsoft mit seinen Smartphones

4. Mai 2010

Im Sommer 2005 kaufte Google das Unternehmen Android. Ziel war es sicherlich ein dickes Stück Kuchen im Mobilfunkmarkt mitzunehmen. Teilweise funktioniert das auch. In meinem Bekanntenkreis nimmt die Anzahl an Telefonen mit Android drastisch zu. Auch nicht so technikaffine Menschen suchen ein Handy mit dem man ins Internet gehen kann. Da ist man bei Vodafone und Konsorten schnell bei einem Android-Handy. Es hat sich rumgesprochen das man Microsoft Windows nicht auf einem Mobiltelefon haben will.

Einer Veröffentlichung von Google nach sind viele Android-Telefone mit einer veralteten Software unterwegs. Das bedeutet sich weiter mit Fehler und Bugs abfinden zu müssen, die bereits korregiert wurden, sondern auch das einem einige neue Features nicht zur Verfügung stehen und Programme nicht verwendet werden können. Entwickler von neuer Software nutzen ausgiebig die neuen Möglichkeiten die Andriod nach und nach spendiert bekommen hat. So funktioniert die offizielle Twitter-App nur mit dem aktuellen Android 2.1. Benutzer älterer Geräte kommen nicht in den Genuss.

Es geht bei Android nicht darum eine neue Firmware einzuspielen, wie es sogar bei Nokias Telefonen mit  Symbian seit einigen Jahren Problemlos geht. Vielmehr müssen die Gerätehersteller die aktuelle Android-Software an ihre Hardware anpassen und dann als Update ausliefern. Wünschenswert wäre hier ein einheitlicher Update-Prozess.

Das alles wollte Google seinen Partnern, den Hardwareherstellern überlassen. Die wollen Geräte verkaufen und nicht sonderlich viel Support leisten. Als Konsequenz ist ein im Frühjahr 2009 gekauftes Android-Handy heute, ein Jahr spät, kaum noch zu gebrauchen.

Ähnlich geht es Besitzern von Microsoft-Smartphones. Die Software die bei der Auslieferung auf dem Gerät ist, ist für immer da drauf. Ganz wenige Hersteller ermöglichen es Ihren Kunden, mittels teilweise haarsträubenden Prozessen und Installationsroutinen, ein Update des Betriebssystems vorzunehmen. Das ganze würde dem Hersteller ja unnötig Ressourcen kosten.

Da macht es sich Apple einfacher. Es gibt weniger unterschiedliche Geräte und einen einheitlichen Update-Prozess. In diesem Sommer wird Apple das iPhone-Betriebssystem 4.0 rausgeben. Damit verschwindet auch die Unterstützung für das iPhone Classic – welches zu dem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahr nicht mehr verkauft wird.

iPad Konkurrenz von Microsoft schon wieder eingestellt?

30. April 2010

Da hat sich Microsoft viel Mühe gegeben und seinen Partner HP gefordert damit Microsoft als erster ein Computer-Pad präsentiert, da wird schon wieder spekuliert das die Entwicklung von Slate eingestellt wird.

Es ist nicht immer gut der erste zu sein. Der Erste der „Hier“ schreit ist meist eh der letzte. So auch in diesem Fall.

Ruft ein Rollkragenpulli tragender Herr aus dem sonnigen Kalifornien und stellt ein neues must have elektronik gadget vor, so hat er ein funktionierendes Stück Elektronik in der Hand. Die Jünger der hippen Firma der der Rollkragenpulliträger vorsteht sind meist schon erbost wenn sie das neue Gadget nicht direkt nach der Vorstellung kaufen können. Jeder wartet auf die Wort „ship now“. Wehe es ergeben sich mal Lieferschwierigkeiten. Dafür wird der Aktienkurs direkt abgestraft.

Microsoft stellt häufig neue Konzepte und Ideen vor. Bis sie in den Handel kommen vergehen meist  Monate oder gar Jahre. Viele innovative Produkte schaffen es gar nicht. Der Laden Microsoft ist vermutlich zu groß und zu unbeweglich. Man ist mit sich selbst beschäftig, fängt vieles  an und schafft wenig bis zum Ende durchzuziehen. Man muss Microsofts R&D zugestehen in den letzten Jahren sehr gute Lösungen gefunden zu haben. Leider hat der Leviatan Microsoft es nicht verstanden diese Lösungen umzusetzen und viel zu oft der Konkurrenz das Feld überlassen.

HP kann jetzt auf ein Slate von Microsoft verzichten. Noch erinnert sich vielleicht der ein oder andere Chefeinkäufer an die hervorragenden Handhelds Namens iPAQ deren offensichtlichstes Problem im Grunde nur das Betriebssystem von Microsoft war. Mit dem Zukauf von Palm wird die Sparte wieder aufblühen. Es wird nicht lange dauern bis HP eine fertige Lösung eines Computer-Pads präsentiert.  Neben dem in Deutschland heiß ersehnten iPad wird es sicherlich auch noch Platz geben für ein bis zwei Mitbewerber. Ich bin mir sicher, dass diese Mitbewerber jeweils mit dem Betriebssystem Android und WebOS daher kommt. Eine Lösung von Microsoft ist nicht in Sicht. Ein weiteres Segment in dem Microsoft nicht mitspielen darf.

Zeitraum bis 50 Mio Nutzer erreicht wurden

24. Februar 2010

  • Radio: 38 Jahre
  • Ferhsehen: 13 Jahre
  • Internet: 4 Jahre
  • Apple iPod: 3 Jahre
  • Facebook: 9 Monate

Keine Verbindung mit Bluetooth im neuen Citroen C5 III und die absurde Lösung

31. Januar 2010

Auf dem Parkplatz steht ein neuer Citroen C5. Ein tolles Auto was einiges her macht. Ausgestattet mit allen möglichen Extras und Spielereien ist er so etwas wie ein Männertraum. Er nimmt es locker mit Audi A4 und Mercedes E-Klasse auf.

Was aber auf Anhieb nicht funktionieren wollte war die Bluetooth-Funktionalität. Das Handy fand den Citroen und der Citroen fand das Handy. Nur miteinander Verbinden wollten sich beide nicht.

In einem Forum bin ich auf die aberwitzige Lösungen gestoßen. Dem Boardnetz den Strom durch lösen des Minus-Pols der Batterie nehmen. Dann das Auto ein paar Minuten stehen lassen. ACHTUNG: Die Türen nicht verriegeln und beim Auto bleiben, denn die Türen schließen sich nicht mehr.

Nachdem die Batterie wieder angeklemmt ist, muss das Datum und die Uhrzeit neu eingestellt werden und dann funktioniert auch Bluetooth hervorragend.

Wunschzettel

24. Dezember 2009

Ja ich weiß, es ist etwas spät für einen Wunschzettel. Man sagt ja der Weihnachtsmann hat seine Ohren überall und weiß alles. Damit wäre der Wunschzettel eh überholt den der Alte weiß ja schon was ich mir wünsche, auch wenn ich das eigentlich erst seit heute früh weiß. Ganz schön früh dran der Andreas!

In meinem von großen Netzteilen belagerten, mit unnötigen Elektronikspielzeugen ausgestattetet, immer ein irgendein Kabel rumliegenden Bude fehlt eins. Ja wirklich nur eins! Okay, es ist doch mehr als eins. Was ich mir wünsche besteht im Grunde aus zwei einzelnen Dingen. Und ja, natürlich hat dies wie alle anderen Sachen bei mir ein Netzteil und einen USB-Anschluss.

Ich suche schon seit Monaten nach einer Lösung um meine Daten zentral zu sichern. Einen Platz der mit meinen Anforderungen mitwächst. Ein Ding welches analoge die Eigenschaft hat die man dem Beschenkten wünscht wenn man ihm ein Portemonnaie überreicht: „Immer ein Gigabyte mehr auf der Platte als du brauchst“. Beim Portmonnaie war das immer so viel wie: „Immer ein Cent mehr als du brauchst“. Klar, da kommt die Frage auf was braucht man?

Das war die Einleitung kommen wir zu Hauptteil.

Andreas wünscht sich einen Acer Easy Store H340. Ein Windows Home Server mit Einschüben für vier Festplatten. Dank vier USB-Anschlüsse findet der WLAN-Stick sowie der Drucker seinen Anschluss. Dank Windows Unterbau ist ein Subversion Repository ein Kinderspiel.

Weil das Acer H340 keine Grafikkarte hat und mein 23“ Cinema Display nicht mehr reicht, wäre ein USB Display ein tolles Geschenk. Das Samsung U70 macht bei Tests einen guten Eindruck. Angeschlossen an dem Acer H340 könnte es nicht nur den aktuellen Status wiedergeben sondern dank eines Desktops mit verschiedenen Widgets Auskunft geben über das aktuelle Wetter, den nächsten Bus oder die letzten Tweets auf Twitter.

Es sind ja Wünsche und Wünsche müssen nicht zwangsläufig in Erfüllung gehen. Da hat sie mich wieder, die Realität!

Abschließbare Frischebox

17. November 2009

Meine kleine Schwester, eigendlich klein weil einfach kleiner als ich, lebt die Woche über im Internat. Dort gibt es eine Gemeinschaftsküche und natürlich auch einen Kühlschrank der allen zur Verfügung steht. Leider gibt es anscheint einige Artgenossen, ja die betitel ich absichtlich so, die den Inhalt eines Gemeinschaftskühlschrank als ausschließlich ihren ansehen.

shelf_bullDas hat zur Folge, dass mein Schwesterherz ab und an da steht und sich nicht das zu Essen machen kann was sie möchte. Das kann auch schon mal bedeuteten das sie am Sonntagabend hungert weil die Kameraden ihr alles weggefressen haben.

Nun kann der Große Bruder nicht mehr kommen und alle verhauen, auch wenn das der Schwester gut gefallen würde.

Das Internet bringt aber immer wieder tolle Lösungen wie den Fridge Locker. Bisher nur in Amerika zu bestellen, findet dieser kleine Käfig hoffentlich bald seinen Weg nach Europa und zwar bitte noch vor Weihnachten!

Deutsche Telekom stattet Bundeseinrichtungen mit sicheren Smartphones aus

16. November 2009

Die Deutsche Telekom respektabel die T-Systems hat eine Rahmenvertrag mit dem Bundesinnenministerium geschlossen. Danach soll die Telekom Bundesbehörden mit „abhörsicheren Smartphones“ ausstatten. Damit Frau Merkel und ihre Ministerkollegen verschlüsselte E-Mails versenden können.

Es ist kaum davon auszugehen das die T-Systems das gar vom NSA als sicher eingestufte Gerät liefert sondern es sich vielmehr um modifizierte Smartphones handelt die entsprechend vorkonfiguriert sind und per VPN-Tunnel digital Daten austauscht. Andere Over-The-Air Schnittstellen wie Bluetooth und WLAN werden unbrauchbar gemacht. Dazu kommt ein „sicheres Löschen aus der Entfernen“ wie es quasi schon jeder Blackberry oder ähnliches Smartphone anbietet.

Ob man aber von Sicherheit sprechen kann wenn man einer Lösung des T-Konzernes vertrauert der in der Vergangenheit eher den Eindruck eines löchriger Käse hinterließ, muss jeder für sich entscheiden. Ich bin nun vorsichtiger bei meiner Kommunikation mit Frau Merkel und nutze wieder die Brieftaube.

Das angesprochene „sichere Geräte“ mit dem Siegel vom NSA läuft übrigens mit  Windows Mobile.

Informationsfreiheit ist kommunistisch

15. November 2009

Der Herr Döpfner ist der Chef des Axel-Springer Verlages. Die Axel-Springer AG gehört zu den alten Medien. Mit einer Fülle an Zeitschriften bevölkert Axel-Springer jeden Tag die Kioske in unserem Land. Dazu gehört die Tageszeitung mit den vier großen Buchstaben und ihren Special-Interest Ableger wie z.B. Auto-Bild, Computer-Bild oder auch Bild der Frau.

Nun haben die „alten Medien“ wie auch alle anderen Problem beim Absatz und Werbeanzeigen. Man hat schlichtweg die Zeit verpasst sich zu wandeln und sich dem Willen der Konsumenten anzupassen.

Nun kommt der Herr Döpfner ins Spiel. Der befand sich zu letzt zu Gast bei Prinz Albert in Monaco. Prinz Albert veranstaltet das Monaco Media Forum. Dort scheint es dem Herrn Döpfner nicht gut gegangen zu sein oder er dachte man sei unter sich. Anders kann man sich diese Offenheit nur schwer erklären.

Die Theorie, dass es einen freien Zugang zu Informationen geben soll, gehört zum Absurdesten, was ich jemals gehört habe.

Die Axel-Springer AG hat sich dazu auch was Tolles ausgedacht. Es gibt eine iPhone- Applikation für wenig Ged mit deren Hilfe man auf Inhalte der Berliner Tageszeitung B.Z. zugreifen kann. Für 79 Cent werden einem die Inhalte angeboten die man auch online auf der dazugehörigen Webseite abrufen kann. Ja kann man abrufen aber nur wenn man kein iPhone hat. Das iPhone wird gehindert den Inhalt anzuzeigen. Vielmehr soll man sich ja die passende App kaufen. Die App läuft bis zum Ende des Jahres. Dann wird es wohl ein Abomodel geben. Ein Abo für Inhalte die ich problemlos am PC mit einem Browser abrufen kann.

Bisher ist es nur die BZ, eine Tageszeitung die in meinen Augen keine Relevanz hat. Ein hässlicher Geschmack hat das ganze aber. Man muss diese Themen beobachten!

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