
Kurz nicht aufgepasst, und schwups passiert so etwas. Da wird jemand mit einem ganz besonderen Andenken aus Peking wiederkommen.
Kurz vor Peking stand am vergangenen Wochenende ein U18 Länderkampf in Polen an.
Zusammen mit Philip ging es mit der Bahn Richtung Frankfurt Oder um von dort in den Nachbarort Slubice zu laufen.
Aus deutscher Sicht war der Länderkampf zwischen Deutschland und dem Nachbarn Polen, der alle 2 Jahre ausgetragen wird, durchwachsen was die Leistungen und Platzierungen betrifft.
Der weibliche Nachwuchs konnte überzeugen und machte von Anfang an klar wohin der Pokal dieses Jahr wieder gehen soll. Der männliche Nachwuchs tat sich in einigen Disziplinen sehr schwer und Glanzleistungen musste man schon bei Disziplinen wie Gehen und Kugelstoßen suchen.
Einen rabenschwarzen Tag hatte auch der Deutsche Jugendmeister über 2000m Hindernis. Der auch von mir betreute Tim Stegemann lieferte im Nationalmannschaftsdress seine schlechteste Saisonleistung ab und war am Boden zerstört.
Trotz der nur vier Starter war es das bestbesetzte 2000m Hindernisrennen was es in diesem Jahr in der Altersklasse für deutsche Athleten gab.
In weniger als einer Woche beginnen die Leichtathletik-Wettbewerbe. Bereits der Freitag bringt Spannung pur. Gegen acht Uhr Ortszeit beginnt für den Berliner Läufer Carsten Schlangen sein Olympiatraum. Ich hoffe das der Vorlauf nur eine Durchgangsstadion wird, zum vielleicht größten Erfolg von Carsten.
Eine halbe Stunde später wird mich vermutlich kaum etwas auf dem Sitz halten. Im 3000m Hindernisrennen der Frauen geht es in erster Linie darum sich sicher für das Finale am Sonntag zu qualifizieren.
Am Samstag wird der schnellste Mann der Welt gesucht. Drei klare Favoriten werden sich das erste Mal stellen müssen. Offensichtlich haben die Jamaikaner Usan Bold und Asafa Powell gute Chancen. Der schnellste US-Amerikaner wird den Jungs von der Karibikinsel aber seine Antwort auf den jüngst verbesserten Weltrekord geben wollen. Tyson Gay wird sich nicht geschlagen geben sondern für die Stars and Stripes kämpfen als ging es um sein Leben.
Für mich endet Olympia bereits am 17. August. Am späten Abend wird die Olympiasiegerin über 3000m Hindernis gesucht. Danach brauche ich Urlaub und muss mein Nervenkostüm pflegen und ausruhen.
Am gestrigen Tag ist mir etwas ausgesprochen seltenes und vor allem peinliches passiert. Um 9 Uhr stand ein Termin an, Andreas liegt im Bett und schaut auf die Uhr um festzustellen, es bereits viertel nach neun.
Nun war es kein Termin der nicht nachgeholt werden kann oder der den Tagesablauf von anderen beeinträchtig. Super peinlich ist das für mich natürlich trotzdem. Den verschlafen passiert bei mir einmal alle zwei Jahre.
Kommen wir zum Sport. Am gestrigen Nachmittag hieß es natürlich wieder Training. Der ganze Tag lief schon recht gut. Bis neun Uhr schlafen heißt einfach super ausgeschlafen zu sein.
Es stimmt wirklich, ausgeschlafen kann man wirklich bessere Leistungen bringen.
Nach einem durchwachsenen Einlaufen von etwa 5 km hieß es noch einmal ein paar schnelle 80m Sprints durchzuführen.
Hellwach am Start, könnte ich meine Mitstreiter bereits mühelos die erste 20 Meter distanzieren. Die Tatsache, dass ich in Laufschuhen und die Anderen in Spikes unterwegs waren, lassen meine Fitness noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Man kann gar nicht beschreiben wie beflügelnd ein richtig guter Sprint sein kann. Ganz schnell erreicht man Höhenflüge. Es lief so gut, Usain Bolt oder Asafa Powell hätte nach meinem Verständnis keine Chance gegen mich. Ich ignoriere wissendlich das unsere jeweiligen Bestleistungen eine Sekunde Unterschied aufweisen.
Jetzt wäre es mal wieder an der Zeit eine akzeptable Zeit auch auf die Bahn zu bringen. In dieser Saison hatte ich meine Saisonbestleistung jeweils im ersten Wettkampf. Das muss sich für die Zukunft ganz schnell ändern.
In Zukunft werde ich versuchen doch noch ein wenig mehr Schlaf zu bekommen. Jetzt muss ich nur noch Analysieren wo ich die Zeit hernehme. 11 bis 12 Stunden Arbeit incl. Fahrtweg, 4 Stunden Training und der Fahrtweg dorthin: Mmmm, das wird wohl nicht ganz einfach.
Am gestrigen Abend versuchte ich mich aufopferungsvoll an einer Tempoeinheit mit dem frisch gebacken Deutschen Jugendmeisters über 2000m. Den ja, ich darf mit ihm trainieren den er gehört meiner Trainingsgruppe an.
Tim hat bei seiner ersten deutschen Meisterschaft die Messlatte für alle Jugendlichen sehr hoch gelegt und sich souverän den Titel im Berliner Olympiastadion gesichert.
Wie sich das gehört, galt es bei einer Strecke von jeweils 500m zweimal den Wassergraben zu überwältigen. Aus der Ferne eine machbare Sache - vom Nahe betrachte: eine unlösbare Aufgabe.
Was soll ich sagen: Wasser war erfrischend und wenn man den Balken auf die Höhe der Jugendlichen Hindernisse einstellt, kommt Andreas auch ganz ohne dem Abdrücken vom Balken über den Graben mit Wasser.
In den ersten zwei Versuchen galt es so wenig wie möglich nass zu werden, Erfolglos. Nach einigen Läufen später bilde ich mir aber ein Tim über dem Wassergraben förmlich davon zu ziehen. Er sah das natürlich völlig anders und wird insgeheim hoffe, dass ich jetzt nicht noch ein paar Dauerläufe mehr machen und die Strecke wechsle.
Der späte Sommer ist immer ein gewisses Highlight. Man hat die Zeit auch mal Disziplin zu versuchen in dem man vielleicht nicht so geübt ist. Zum Abschluss gibt es bei uns im Verein einen Jedermann-Zehnkampf in dem man dann einige der geübten Disziplinen noch einmal in ihrer vollen Eleganz ausüben kann.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was für ein guter Diskuswerfer ich bin!
In Berlin sind nun Sommerferien und das merkt man auch am Verkehr in der Stadt und den weniger Leuten am Bahnhof oder an der Bushaltestelle.
Die Bahn, in Form der Berliner S-Bahn, möchte aber keine Ferienstimmung aufkommen lassen. Der Zug fährt in den Bahnhof Gesundbrunnen ein und den Lautsprechern des Bahnhofes darf man entnehmen das die beiden letzteren Wagen verschlossen sind.
Somit ist sichergestellt das man nun wirklich keinen Sitzplatz bekommt. Es herrscht eine ähnliche Fülle und Wärme wie an einem normalen Arbeitstag, außerhalb de Ferien.
Danke liebe Bahn für diese Aufmerksamkeit!
… Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.
Soviel Freundlichkeit bei Fehlermeldung, ist man sonst nicht gewohnt. Vielen Dank Microsoft für dein bedauern. Sollte man eine solche Passage nicht gleich beim Starten von Windows anzeigen.

Foto von: Paul-Simon Milarch
Update: Es sieht spektakulär aus, ihm ist aber nichts schlimmes passiert. ein paar Hautabschürfungen und leichte Prellungen. Es sieht schlimmer aus als es zum Schluss war, Gott sei Dank.
Die Change genutzt hat am vergangen Donnerstagabend Anna Willard die sich mit neuem US-Rekord bei den diesjährigen Amerikanischen Meisterschaften über 3000 Steeplechase den Titel holte.

Mit einer Zeit von 9:27,59, ließ Sie die zweitplazierte gleich um drei Sekunden hinter sich.
In einem durch drei Läuferinnen dominierenden Lauf, schaffte es auch Jenny Barringer sich mit dem Bronzeplatz für Olympia zu qualifizieren.
With 600 to go, I just felt so fantastic, incredible. My foot kept going to the side. I wanted to go. The fifth lap, mentally, is the hardest lap. The second to last water jump, I went early.
I knew I was in 9:28 or better shape. I knew I was ready. When I heard 9:28 (over the PA), I thought, ‘this feels pretty good.’ I honestly didn’t know how much of a gap I had. At this point, time is completely peripheral. It’s ‘make the team.
On how it feels to be competing on the first Olympic Steeplechase team:
Amazing, fantastic. To be on the Olympic Team at all … I can’t even comprehend. Looking at how things were four years ago … I sucked four years ago.Tonight it had nothing to do with time. I just wanted to be on the team.
On being on the first steeplechase team:
It’s pretty cool to be a part of history. The Olympics is pretty cool alone. This is a pretty neat addition.
Anna Willard

Bevor nun die Koffer gepackt werden, warten wir noch auf das Ergebnis des heutigen 5000m Laufens der Frauen ab. Dort kann sich eine weiters Teammitglied für das sportliche Highlight dieses Sommers qualifizieren.
In jeder Mac und iPhone nahen Publikation gibt es momentan gefühlt nur ein Thema: Die „Zwangsgebühr“ für iPhone-Erstkäufer.
iPhone-Besitzer die im letzten Jahr dem großen rosa T ein iPhone abgekauft haben, möchten nun vorzeitig auch vom neuen iPhone profitieren und pochen anscheint auf ein gesonderten Status als Erstuser.
Vermutlich sind das die ersten allergischen Reaktionen auf den Feenstaub, mit dem Apple seine Geräte vor Auslieferung bestäubt. Anders kann ich mir soviel Ignoranz gegenüber die Realität einfach nicht vorstellen.
Ja, Macuser sind perse meist etwas anders. Gern sagt man Nutzern von Applegeräten ja eine besondere Kreativität nach.
Stellt euch mal in einem Gravis-Store in die Support-Ecke und hört euch an mit was für Problemen die Leute dort hinkommen.
Ich selber bin begeisterter Nutzer eines MacMinis. Ein tolles Gerät zu einem fairen Preis. Ich zähle mich aber nicht zu den Fanatikern. Ich nutze das Ding einfach nur.
Zurück zum Thema: Der Mobilfunkkunde erhält bei Abschluss eines 24- monatlichen Vertrages ein subventioniertes Handy. Das bedeutet, dass Handy ist deutlich günstiger als ohne Vertrag. Der Mobilfunkprovider verdient an der Grundgebühr und den Umsatz den der Kunde generiert.
Der Provider beschäftigt eine Armada taschenrechneraffiner Mitarbeiter die einen Vertrag genau berechnen damit die Herausgabe von subventionierter Hardware sich rechnet.
Sind die 24 Monate vorbei, kann der Kunde sich ein neues Handy aussuchen solang er dem Provider verspricht weiter 24 Monate fleißig zu telefonieren. In einigen Fällen darf er auch schon ein paar Monate früher ein neues Handy bekommen. Es führt aber kein Weg vorbei, man ist weitere 24 Monate gebunden.
Der iPhone-Benutzer möchte sich jetzt nicht an die Spielregeln halten. Er möchte wieder eine Extrawurst. Wenn er das neue iPhone wirklich so dringend braucht dann kann er seine Extrawurst bekommen. Einfach zwei iPhones und dazu zwei iPhone-Verträge.