Auf Arbeit komme ich einmal im Monat mit den aktuellen Klingeltoncharts in Berührung und muss von Monat zu Monat feststellen, dass ich immer weniger Künstler und Songs aus dieser Hitliste kenne.
Nun verlaufen die Klingeltoncharts recht synchron zu den Single-Verkaufscharts. Als Ergebnis lässt sich für mich feststelle:
1. Ich bin völlig überfordert mit meinem 80GB iPod
2. Ich habe mehr ungespielte Podcasts als Musikstücke auf dem iPod
3. Ich höre so gut wie kein Radio
4. Ich bin weit weg vom Mainstream
Wie auch immer; Einige Titel kommen mir dann doch bekannt vor. Nach einer kurzen Recherche lässt sich sagen: hat man einmal eine gute Melodie und mehr Text als „Schnappi hat dich lieb“, kann man sich alle fünf bis zehn Jahre mit ein und dem selben Song wieder in die Verkaufscharts singen, trällern oder was auch immer.
Beispiele gefällig?
Ein Relikt meiner jungen Jugend. Damals hat man das erste Mal etwas von Love Parade in Berlin gehört und Keyboards und elektronische Sounds waren Grundschulhofkompatibel:
2Unlimited – No Limits
efour – No Limit
Ein Song dem meine Eltern vermutlich schon mit gesummt haben:
Alphaville – Forever Young
Karel Gott – Für immer Jung (2007)
Bushido feat. Karel Gott – Für ewig Jung
Ein Beispiel das ganz krass zeigt, dass man nicht alles für Geld machen sollte. Die Interprätation des Songs “Mandy” von Mark ’0h hätte der ursprüngliche Author vielleicht lieber sein lassen sollen. Dafür versöhnt die Interprätation von Westlife ein wenig.
Mandy von Mark ‘oh
Mandy von Westlife
Das wäre doch jetzt eine Steilvorlage für RTL. Die 10 schlimmsten Remixe der Musikindustrie!

Am 19. Februar 2009 um 14:22 Uhr
Von Die 10 … gab es ja schon einiges. Da würde das jetzt auch noch passen.