Berliner S-Bahn darf für Verspätung blechen

27. Januar 2009

Da kommt Freude auf und um das Herz wird es warm. Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer droht der S-Bahn mit der Rückforderung von gezahlten Zuwendungen des Landes Berlin.

Es geht um die gravierenden Verspätungen und Ausfälle in den letzten Winterwochen seite Jahreswechsel. Vor lauter Ohnmacht konnte ich in meinem Blog darüber gar nichts schreiben ;-)

Wie die TAZ gut erkannte, Frau Junge-Reyer kann es im Gegensatz zu den frierenden und zu spät kommenden Fahrgästen der S-Bahn richtig heimzahlen. Sie fordert nun 5 Millionen Euro von der S-Bahn zurück. Dabei kann sie mit schier unglaublichen Zahlen aufwarten:

Seit dem 6.Januar, dem Ende der Winterferien in Berlin, fielen 2.500 Zugfahrten aus. Fast doppelt soviele Züge erreichten Ihr Ziel nur mit erheblicher Verspätung. Es soll sogar einen Tag gegeben haben, an dem nur ein Viertel aller Züge pünktlich ankam. In vergleichbaren Region wurde der Öffentliche Nahverkehr ohne größere Einschränkungen betrieben.

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