Arbeitsmoral von Kollegen – ich könnte kotzen

18. Juni 2007

Tag ein Tag aus versucht man so gut wie möglich seinen Job zu machen. Es gibt Zeiten da fällt es schwer die Arbeit in der gewohnten Qualität und Geschwindigkeit zu leisten. Was auch immer das für Gründe haben kann, ist man doch immer gewillt das Beste zu geben.

Das sehen anscheint nicht alle Mitmenschen so. Besonders ärgerlich wenn es sich dabei um Kollegen handelt. Flexible Arbeitszeiten, Gleitzeit und die Möglichkeit auch mal von zu Hause zu arbeiten, sind tolle Sachen. Kreative arbeitende Menschen muss man Freiräume lassen.

Mir geht aber absolut der Hut hoch wenn ich sehe das es Kollegen gibt die es nie, aber wirklich nie schaffen, morgens die im Unternehmenshandbuch angegebener Zeit von 10 Uhr, zu schaffen und an einem Montag es gar auf die Spitze treiben und um Viertel nach 12 im Büro antanzen. Nicht das man sich in seiner Probezeit vielleicht die größte Mühe geben sollte ausschließlich positiv aufzufallen.

Ich habe die Schnauze voll von solchen Leuten!

Vielleicht sagt der eine oder andere, dass ich es viel zu eng nehme. Wenn man jedoch zwischen 6 bis 7 Uhr seinen Arbeitsbeginn legt und dann gegen 17Uhr am Bahnhof stehend garantiert einen Anruf vom Boss bekommt, wo man denn gerade sei, denn alles ist wieder super wichtig und muss heute, besser gestern fertig sein, dann und wirklich nur dann geht einem bei solchen Kollegen die Hutschnur hoch.

Es handelt sich hier um eine ganz bestimmte Person. Ich bin sonst immer wieder erstaunt wie voll die Bude schon um 9 Uhr ist.

UPDATE: Wer glaubt es handelt sich nur um einen Kollegen … *Kopfschütteln*

5 Reaktionen zu “Arbeitsmoral von Kollegen – ich könnte kotzen”

  1. Alex

    ich kann dich verstehen. finds aber gleichzeitig auch mutig, das hier zu posten. bei mir füllt sich das büro zwischen 10 und 12:30. kann aber auch mal später werden. dafür habe ich den eindruck alle ausser mir leben in diesen heiligen hallen (ist ja auch alles dafür da). wenn man das dann jedoch eigentlich nciht will, ist man oft im rechtfertigungszwang, warum man “jetzt schon” geht.

  2. Herms

    Es muss ja nicht jeder gleich um 5 Uhr im Haus sein.
    Wenn es die Regelung gibt, sollte man sich allerdings auch tunlichst daran halten.
    Wiederum, wenn solche Kollegen dann bis 20 Uhr oder 21 Uhr im Haus sind, sind sie ja auch die entsprechende Zeit anwesend, sogar teilweise länger und eben so produktiv.

    Es könnte sich höchstens als kritisch erweisen, wenn man in der Kernzeit wirklich ansprechbar sein muss. Koordination ist ja auch wichtig.

  3. BlueHillTec

    Mit deinem vorletzten Satz sprichst du was ganz wichtiges an. Meist handelt es sich um Teamarbeit. Wenn dann nur die halbe Mannschaft da ist, kann es problematisch werden.

    Aber auch die Moral im Team sinkt da Keiner davon ausgeht das der betreffende Mitarbeiter bis 21 Uhr vor seinem Laptop sitzt.

    Aber was soll die Diskussion. Gegen 10 Uhr sollte man im Büro sein, dass wurde offen kommuniziert. Mit dem führen der Zeiterfassung haben solche Kollegen leider auch ein Problem.

  4. Pascal

    Meine erfahrungen in UK: Kleine Firma heisst wenig geld und viel arbeit, grosse firma heisst viel geld, wenig arbeit, fuenf uhr stift fallen lassen und freitag mittags pub.

    Wenn sich eh keiner den Arsch aufreisst, wieso sollte ich dann damit anfangen?

  5. Andreas B.

    Ich glaube an die Evolutionstheorie: “Was Gut ist setzt sich durch; und vice versa”

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